Die Lagerung

Whisky wird ab dem Finishing in Holzfässern gelagert. Hierbei erhält er durch die Reaktion mit dem Holz und den im Holz enthaltenen Stoffen seinen typischen Geschmack. Um dem Whisky das Atmen zu erleichtern, wird Holz gewählt mit einem geringen Harzanteil - typischerweise Eichenholz.

Die Größe eines Fasses, sie schwankt zwischen 160 und 500 Litern, bestimmt maßgeblich die Reifung des Whiskys, da er in kleinen Fässern prozentual mit mehr Holzoberfläche in Kontakt kommt als in großen Fässern.

Die Endlagerung des Whiskys muss laut Gesetz mindestens 3 Jahre dauern, damit sich dieser auch Whisky nennen darf. Die üblich Verweildauer eines Markenwhiskys liegt aber zumeist deutlich über 10 Jahre.

Die normale Reifung des Whiskys erfolgt während der ersten Jahre in normalen Eichenfässern. Danach ist ein Wechsel der Fässer häufig anzutreffen. Während der Nachreifung werden auch gerne frühere Sherry, Portwein oder Cognac-Fässer genommen, die dem Whisky noch eine besondere Note mitgeben.